Fernwartungs- und Diagnoselösung für Ring-Hochfrequenztechnik der Gesellschaft
für Schwerionenforschung, Darmstadt
Wie viele komplexe Industrieanlagen so ist auch der Ringbeschleuniger der
Gesellschaft für Schwerionenforschung großflächig und weitläufig aufgebaut
und mit aufwendiger Elektronik ausgerüstet. Die dort eingesetzten elektronischen
Baugruppen basieren zunehmend auf konfigurierbaren Logikbausteinen (FPGAs und
CPLDs) und Microcontrollern mit wiederbeschreibbarem Programmspeicher.
Werden Fehler in den entsprechenden Digital- oder Software-Designs entdeckt,
oder sollen neue Funktionen realisiert werden, mußten bislang Servicetechniker
die gesamte Anlage (einige km²) abgehen und nach und nach neue Konfigurationsdateien
aufspielen.
Mit dem Maintenance & Diagnostics Module von ubisys ist es möglich, das
ohnehin bestehende Datennetz der Anlage (Ethernet) zu nutzen, um auch derart
verteilte Systeme zentral und effizient zu warten und zu überwachen. Auf
Knopfdruck werden alle Baugruppen nahezu gleichzeitig mit neuer Firmware
bespielt.
Im Laufe zahlreicher Entwicklungsprojekte hat ubisys exklusiv eine ganze
Familie von Komponenten entwickelt. Alle Systemkomponenten werden von ubisys
gefertigt, geprüft und in der hochwertigen Qualität zugeliefert, für die
ubisys bekannt ist. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit wurden in einem
wissenschaftlichen Beitrag veröffentlicht [1].
ubisys Maintenance & Diagnostics Modules
[1] K.-P. Ningel, A. Honarbacht, H. Klingbeil, M. Proske, H. Veldman, and B. Zipfel,
“The GSI RF
Maintenance & Diagnostics Project” in Proceedings of the 2nd International
Particle Accelerator Conference (IPAC), San Sebastián, Spain, September 2011, pp. 1695–1697